Archiv

Abteilung Sammlungen

Die Abteilung Sammlungen des Akademiearchivs umfasst kulturhistorisch wertvolles Sammlungsgut zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften, das zu verschiedenen Zeiten und auf unterschiedliche Art und Weise in den Besitz der Akademie und deren Archiv gelangt ist.

Heute gehören zur Abteilung Sammlungen, die in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts als gesonderte Archivabteilung aufgebaut wurde, vierzehn Sammlungsbestände. Die Bedeutendsten davon sind: der Gesamtbestand des Kunstbesitzes, die Fotosammlung und die Wissenschaftshistorische Gerätesammlung.

Das übrige archivische Sammlungsgut verteilt sich auf die Tonband-, Film- und Videokassettensammlung, auf die CD/DVD-Sammlung, die Zeitungsausschnittsammlung, die Ausstellungssammlung, die biographisch-bibliographische Sammlung, die Plakat- und Prospektsammlung, die Faksimilesammlung, die Sammlung von Erlebnisberichten und die Geschenksammlung. Im Laufe von über 300 Jahren gelangte die Berliner Akademie der Wissenschaften in den Besitz zahlreicher Kunstwerke, die mit der Geschichte der Akademie verbunden sind. Der Besitz der Akademie an Kunstwerken ist bereits für das frühe 18. Jahrhundert nachgewiesen. So stammt das vermutlich von dem Künstler Johann Friedrich Wentzel (d. Ä.) geschaffene Porträtgemälde des ersten Präsidenten der Berliner Akademie der Wissenschaften, Gottfried Wilhelm Leibniz, aus der unmittelbaren Gründungsphase der Akademie. Zu den jüngsten Erwerbungen an Kunstbesitz zählt die erst 1999 in den Bestand des Akademiearchivs gelangte goldene Helmholtz-Medaille, mit der 1892 der Mathematiker Karl Weierstrass (1815-1897) durch die Preußische Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet worden war.

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