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Humboldt, Alexander von

(Humboldt, Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von)
und Fonds der Alexander-von-Humboldt-Stiftung

geb. 14. September 1769 in Berlin
gest. 6. Mai 1859 in Berlin

Naturforscher
Studium an den Universitäten in Frankfurt (Oder) und Göttingen und an der Handelsakademie in Freiberg (Sachsen). Zwischen 1792-1796 im preußischen Bergdienst. Danach lebte er als Privatgelehrter. Humboldt unternahm zahlreiche ausgedehnte, wissenschaftlich erfolgreiche Studien- und Forschungsreisen: 1790 Reise (mit Georg Forster) nach den Niederlanden, England und Frankreich; 1799-1804 Reise (mit Aimé Bonpland) durch die spanischen Kolonien in Amerika; 1829 (mit Christian Gottfried Ehrenberg und Gustav Rose) Reise nach Russland (Ural, Kaspisches Meer, Altaigebiet). Zwischen 1807-1827 lebte er - von einigen Unterbrechungen abgesehen - in Paris, danach bis zu seinem Tod in Berlin. Die Auswertung der überwältigenden Fülle von geologischen, geomagnetischen, geographischen und klimatologischen Erkenntnissen, die er auf seinen Reisen gewonnen hatte, und sein Hauptwerk "Kosmos", eine populärwissenschaftliche physische Weltbeschreibung, machten ihn weltberühmt. 1800 Außerordentliches Mitglied, 1805 Ordentliches Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften.

Gesamtumfang: 1,1 lfm
Inhalt: Diplome, ESSAI GÉOGNOSTIQUE SUR DE GISEMENT DU ROCHES DANS LE DEUX HÉMISPHERES (Druck, mit egh. Bemerkungen); Korrespondenz

Findhilfsmittel: Findbuch
Bestandsbezeichnung: NL A. v. Humboldt

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